Wissen

Warum man sich mit seinem inneren Schweinehund anfreunden sollte

Dr. Stefan Frädrich kennt seinen inneren Schweinehund gut. Der Bestsellerautor („Das Günter-Prinzip: So motivieren Sie Ihren inneren Schweinehund“), Unternehmer und Top-Referent hat sich dem Thema Motivation verschrieben.

Für Stefan Frädrich ist „der Schweinehund eine Metapher für das innere Selbstgespräch des Menschen, das jede Facette des Lebens betrifft.“ Der promovierte Verhaltensexperte verweist auf neuronale Netze, die durch Wiederholungen entstehen. Wir trainieren unsere Handlungsweisen. „Leider bleiben dabei auch Dinge liegen, die wir eigentlich verbessern sollten“, was die erwähnten Selbstgespräche befeuert.

Offen für Neues – und fürs Üben

Beim Sport wie beim Sparen: Wer nichts Neues ausprobiert, kommt nicht weiter. Und wer es beim Ausprobieren belässt, ebenfalls nicht. „Wenn wir etwas verändern wollen, geht es nicht darum, das Neue ein, zwei oder drei Mal zu machen. Vielmehr muss es ebenfalls zur Gewohnheit werden.“

Versuchen bedeutet, dass man im Hinterkopf hat, die Dinge irgendwann wieder normal – also so wie vorher – zu machen. Damit hat man keinen Erfolg.

Stefan Frädrich

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In wenigen Schritten zum Erfolg

Also raus aus der Komfortzone. Aber wie? Dr. Frädrich rät zunächst zur Sinnsuche: „Wenn sie wissen, wozu sie etwas tun, ist das der innere Booster Nummer 1.“ Sein Rezept lautet vereinfacht zusammengefasst:

  1. Sinn definieren und Ziele setzen
  2. Sich neue Dinge zur Zielerreichung beibringen
  3. Das Neue üben
  4. Erste Erfolgserlebnisse sammeln

 

Einfach mag das nicht immer sein, aber es lohnt sich: „Menschen, die genau das schaffen, können sich viele Kompetenzen aneignen. Sie sind einfach besser drauf, sie wissen ein Quäntchen mehr, sie kommen schneller voran. Kurzum: sie sind glücklicher.“

Das, was wir ein paar Mal hintereinander gemacht haben, prägt sich unser Gehirn ein.

Stefan Frädrich

Heute anfangen, aber ...

… nicht überfordern. Nicht ohne Grund sucht Stefan Frädrich immer wieder den Vergleich zum Sport, wo der eigentliche Trainingseffekt in den Ruhephasen einsetzt. Beim Thema Sparen mag das allerdings nicht ganz so wichtig sein. Dass das alte Sparbuch kaum Geld einbringt, liegt auf der Hand. Und ein Termin mit einem Vermögensberater ist schnell gemacht.

Fazit

Der innere Schweinehund gehört dazu. Er weist uns darauf hin, wann es Zeit ist, alte Wege zu verlassen und uns Neues anzueignen.

Alle wörtlichen Zitate stammen von Dr. Stefan Frädrich
Quelle: Interview DVAG und DWS

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